Lehr- und ergebnisreiche Tage in Polnischer Partnerstadt
Vom 24. Bis 27. Oktober haben Vertreter der Villa Lampe, des Jugendzentrums Leinefelde und der Stadtverwaltung Leinfelde-Worbis in Chelmek erste Verhandlungen zu einem geplanten Jugendaustausch geführt.
Die polnischen Gastgeber hießen die Eichsfelder auf das Herzlichste willkommen und gestalteten die drei Tage mit einem abwechslungsreichen, informativen Programm. Im Mittelpunkt des Aufenthaltes standen zahlreiche Gespräche zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Planung eines Besuches von ca. 20 polnischen Jugendlichen im Mai kommenden Jahres.
Am städtischen Gymnasium in Chelmek, das anders als in Deutschland nicht zum Abitur führt sondern mit der neunten Klasse endet, gibt es eine Arbeitsgemeinschaft „Europäischer Club“. Hier beschäftigen sich die Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrern mit Fragestellungen rund um die europäische Union, sie pflegen via Internet eine virtuelle Partnerschaft mit einer griechischen Schule und sind ganz gespannt darauf mit Leinefelde-Worbiser Jugendlichen Kontakt herzustellen.
Bei einem Empfang durch den Chelmeker Bürgermeister stellte dieser seine Stadt vor und zeigte Parallelen zur Entwicklung in Leinefelde auf. So entstand in Chelmek ebenso wie in der Leinefelder Südstadt ein Plattenbaugebiet aufgrund einer Industrieansiedlung und die besonderen Herausforderungen in Zusammenhang mit dem politischen und wirtschaftlichen Veränderungen nach 1990 hat auch Chelmek zu meistern. Inzwischen ist mit Hilfe europäischer Fördermittel einiges saniert und vor allem die städtische Infra-struktur aufgewertet worden. Neben den modernisierten Kultur und Sporteinrichtungen besuchte die Delegation auch einen ethnographischen Park, in dem das Leben der Bauern der Region vor ca. 100 Jahren nachgestellt ist. In Stille und Andacht wurde die nur 8 km entfernte Gedenkstätte KZ Auschwitz besichtigt.
Hier einige Fotos von dem beeindruckenden Besuch:










































































